Herzlich willkommen bei uns am Kohlbrunner-Biohof.
Wir, die Familie Geiselberger (Kathrin, Martin, Felix und Jonas), bewirtschaften den Kohlbrunnerhof mittlerweile in der 5. Generation.
Der Hof liegt in Gföhret, in der Gemeinde Fürstenzell, im schönen Passauer Land, südlich der Donau.
Wir haben einen herrlichen Blick nach Passau, in den bayerischen Wald und bei Föhnlage sogar bis weit in die Alpen.
Seit 2018 bewirtschaften wir den Hof nun nach strengen ökologischen Richtlinien und sind Mitglied beim Biokreis in Passau.
Wir sind umgeben von unseren hügeligen Wiesen und Feldern auf denen prächtiges und schmackhaftes Futter für unsere Rinder wächst.
Kurzübersicht:
– ca. 20ha Landwirtschaftliche Nutzfläche (10ha Wiesen und 10ha Acker)
– ca. 35-40Weiderinder, Rasse: Fleckvieh/Simmentaler (weiblich und männlich)
– 8ha Landschaftspflege für den Landschaftspflegeverband Passau
– ca. 2ha Wald
– eine 2Megawatt Agri-PV Anlage für sauberen Ökostrom
Fütterung:
Unsere Rinder grasen, sobald es das Wetter erlaubt, meistens von April bis ca. Ende November, auf unserer Weide.
Sie haben permanenten Zugang zum Stall in dem eine schöne weiche Strohmatte, leckeres Heu und immer frisches Wasser aus unserer eigenen Quelle auf sie wartet.
Im Winter sind die Rinder im Stall mit angeschlossenem Auslauf. Hier bekommen sie Grassilage und Heu, das wir das ganze Jahr über, bei passender Witterung, in unsere Lager bringen.
Wir füttern ausschließlich Futter von unseren eigenen Flächen.
Als „Nachtisch“ bekommen unsere Rinder zweimal täglich etwas Getreideschrot, den wir aus einem Teil unseres Biogetreides herstellen.
Der Großteil des Getreides wird an Biomühlen in der Region verkauft.
Je nach Fruchtfolge handelt es sich hierbei um Gerste, Weizen, Dinkel, Triticale, Hafer oder Roggen.
Stall:
Unser Stall ist ein sog. Tiefstreustall, d.h. die Tiere liegen auf einer Strohmatte auf die täglich neues Stroh drauf gestreut wird. Wenn die Strohmatte eine gewisse Höhe erreicht hat, müssen wir die Fläche ausmisten und dann beginnt der Kreislauf von neuem.
Der Mist wird zu gegebener Zeit dann als Dünger auf unsere Wiesen und Felder ausgebracht und sorgt für das Wachstum unserer Nutzpflanzen. Er baut Humus im Boden auf und ist Nahrung für Mikroorganismen und Regenwürmer, die uns wiederum den Boden unterirdisch schonend durchbohren und ihn saug- und aufnahmefähig für das Niederschlagswasser machen.
Das Ganze ist eine in sich abgeschlossene Kreislaufwirtschaft und in unseren Augen die nachhaltigste und ehrlichste Wirtschaftsweise, da alles mit allem in Verbindung steht. Sie sorgt für Nachhaltigkeit und Artenvielfalt in allen Belangen.
Die Quantität der Ernte sinkt zwar etwas, aber die Qualität der Produkte steigt um ein Vielfaches und das ist für uns das Wichtigste.
Rindfleisch:
Ihr könnt bei uns frisches Biorindfleisch bestellen.
Wie funktioniert `s ?:
Wenn ein Rind nach ca. 24-30 Monaten die Schlachtreife erreicht hat, geben wir euch über WhatsApp Bescheid, dass eine Rindfleischaktion gestartet wird.
Geschlachtet wird bei uns aber erst, wenn das Rind fast komplett verstellt ist.
Wir handeln nach dem sog. „Nose to tail Prinzip“ sprich, wir wollen, dass unser Rind so gut wie möglich vermarktet wird und nichts weggeworfen werden muss.
Das hat für uns oberste Priorität und mit Respekt gegenüber unseren Tieren und der Natur zu tun.
Wenn wir die ungefähre Menge (jedes Tier hat ein anderes Schlachtgewicht) erreicht haben, wird mit unserem Metzger ein Schlachttermin ausgemacht. Die Fahrzeit zu unserem Metzger beträgt ca.15-20min und wir liefern das Rind bereits einen Tag vor der Schlachtung an. Der Metzger ist selber Landwirt und betreibt einen Hof mit eigenen Tieren und einer eigenen Schlachterei in der Nähe.
Wenn wir den Termin von unserem Metzger wissen, können wir euch den Abholtermin bei uns am Hof nennen, denn nach der Schlachtung hängt das Rindfleisch ca. 14 Tage in der Reifekammer.
Die Abholung der Fleischprodukte erfolgt dann zum genannten Termin direkt bei uns am Hof.
Da wir, zum Glück, keine Fabrik sind können wir euch nicht immer jeden Wunsch erfüllen. Die Edelteile (Filet, Backen, Ochsenschwanz usw.) stehen bei jedem Tier nur begrenzt zur Verfügung oder es gibt sie auch nur einmal.
Auch die bestellten Gewichtsmengen werden meist ein wenig variieren, da der Metzger nicht immer jedes Stück exakt gleich schneiden kann.
Philosophie:
Ihr sorgt dafür, dass unser Hof überleben kann, wir sorgen dafür, dass Ihr gesunde LEBENSmittel bekommt.
Das versteckt sich hinter dem Begriff der solidarischen Landwirtschaft! Die Wirtschaftskraft bleibt in der Region.
Wir sehen unsere Kunden als ein wichtiges Zahnrad im Getriebe der Nachhaltigkeit und der Biodiversität. Jeder Einkauf bei uns sorgt dafür, dass unser Hof weiterhin bestehen kann, und sich weiter um eine artgerechte Tierhaltung, natürliche Kreisläufe und um die Gesunderhaltung unserer Wiesen und Felder kümmern kann.